Presse und Texte

Kirche im neuem Licht

Montag, 26. Dezember 2011

Lichterkirche hat die Menschen tief angerührt

Kirchen ziehen positive Hessentagsbilanz

Langenselbold (epd). Die hessen-nassauische und die kurhessische Kirche haben eine positive Hessentagsbilanz gezogen. Das Programm in der “Lichterkirche” in Langenselbold habe vom 5. bis 14. Juni mehr als 110.000 Besucher angezogen, sagte die beiden kirchlichen Hessentagsbeauftragten Reiner Degenhardt und Wolfgang H. Weinrich am Sonntagabend dem epd.
Das kirchliche Angebot habe die Menschen tief angerührt und das Hessentagsprogramm um die Dimension des Glaubens bereichert, bilanzierten der Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW), Martin Hein, und der Präsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), Volker Jung. Das erstmals von der EKKW und der EKHN gemeinsam gestaltete Programm sei ein großer Erfolg gewesen.
Im Mittelpunkt des kirchlichen Programms stand die Lichterkirche mit effektvoll angestrahlten Glasskulpturen des rheinhessischen Künstlers Alfred Wolski, zahlreiche Konzerte und Lesungen sowie Informationsangebote in sechs Themenzelten vor der Kirche. “Viele Menschen haben die Lichterkirche auf dem Hessentag als Ruhepool genutzt und sich spirituell inspirieren lassen”, so Weinrich. Der EKHN-Hessentagsbeauftragte lobte insbesondere die Mitarbeit der örtlichen Kirchengemeinde und des Kirchenkreises. Sie hätten sich in vorbildlicher Weise engagiert.
Degenhardt freute sich über die hohe Akzeptanz der Menschen, die der Kirche sonst nicht so naheständen. “Wir haben mit unseren vielfältigen Angeboten auch viele Kirchenferne erreicht und Kirche in einem neuen Licht präsentiert.” Darüber hinaus würdigte der EKKW-Hessentagsbeauftragte die Zusammenarbeit mit der Stadt Langenselbold und dem Land Hessen und die gute Einbindung der Kirche in die Gesamtveranstaltung.
Erstmalig wurden auf einem Hessentag auch elf Kinder getauft. Die Taufe habe einen hohen Stellenwert in den Familien, daher hätten viele Eltern die einzigartige Atmosphäre der Lichterkirche und den besonderen Rahmen gewählt, erläuterte Martin Lückhoff, Dekan des Kirchenkreises. Die hohe Resonanz habe zu Überlegungen geführt, weitere Tauffeste an außergewöhnlichen Orten oder in besonderen Zusammenhängen anzubieten.
In seiner persönlichen Bilanz hob Kirchenpräsident Jung besonders die Wirkung der Lichterkirche hervor, die Herz und Verstand der Besucher verzaubert habe. Die sich langsam drehende Engelsfigur aus vielen bunten Glasstücken habe wie ein himmlischer Lichtbote gewirkt und zum Nachdenken über den Glauben und das Leben angeregt, so Jung. Für viele Menschen sei dies zum “Licht für die Seele” geworden.
Bischof Hein betonte, dass die Lichterkirche Tag und Nacht erreichbar gewesen sei. Dies hätten viele Besucher intensiv genutzt. Das Gastgeberteam sei mit vielen von ihnen über Fragen zu Glauben, Bibel und Liturgie ins Gespräch gekommen. Auch die im Kulturprogramm der Lichterkirche aufgetretenen Künstler hätten ihre Themen in den Zusammenhang der Kirche gestellt und damit in einem anderen Licht erfahren.
Dass das gemeinsame Hessentagsprogramm ein gelungenes Beispiel für die Kooperation von EKHN und EKKW  sei, betonten beide Hessentagsbeauftragten. Eine weitere Zusammenarbeit sei angedacht, so Weinrich. Nach Angaben der Landeskirchen wirkten 120 Ehrenamtliche aus der örtlichen Kirchengemeinde, 70 Mitarbeiter in den Themenzelten und rund 450 Musiker beim Gesamtprogramm mit. Der Hessentag 2011 findet erneut auf dem Gebiet der EKKW statt, und zwar in Stadtallendorf bei Marburg.

epd







Herbst 2010-Offenes-Atelier-25jähriges-Jubiläum

Donnerstag, 09. Juni 2011







Herbst 2009 – Magazin Zeitpunkt: ” Jubiläen und Zwischentöne “

Donnerstag, 04. Februar 2010









Lichtpoesie – Entspannung für die Seele

Dienstag, 08. Dezember 2009








Licht erleben und Farbe fühlen – ein Artikel von Beate Nietzel über Alfred Wolski

Mittwoch, 14. Oktober 2009










Buch Neuerscheinung – Imagine Rainbow – Plattform für kulturellen Austausch, Kontakte und Zusammenarbeit

Dienstag, 13. Oktober 2009



Eine Sammlung großartiger Regenbogenprojekte weltweit! Imagine rainbow macht den Zusammenhang und die Vielfalt in der Einheit, des Regenbogen und seine Kultur sichtbar.

Akfred Wolski ist in dem großartigen Werk mit einem mehrseitigen Aufsatz vertreten


IMAGINE RAINBOW, 256 pages, 21 x 28 cm, over 500 pictures in colour.
The book comes packaged with a new DVD containing seven films of projects.
Retail price CHF 79.– / Euro 50.–
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Weitere Informationen







Über das Licht

Dienstag, 14. Oktober 2008

Im Verlauf des Impressionismus wurde in der Malerei das Licht entdeckt, das aus der Tiefe der Empfindung erfasste Licht als Farbenorganismus aus komplementären Werten, aus zum Paar sich ergänzenden Massen, aus Kontrasten auf mehreren Seiten zugleich. Man gelangte so über das zufällig Naheliegende hinaus zu einer universalen Wirklichkeit von größter Tiefenwirkung (nous voyons jusqu‘aux ötoiles). Das Auge vermittelt nun als unser bevorzugter Sinn zwischen dem Gehirn und der durch das Gleichzeitigkeitsverhältnis von Teilung und Vereinigung charkteri-sierten Vitalität der Welt. Dabei müssen sich Auffassungskraft und Wahrnehmung vereinigen. Man muss sehen wollen.

Mit dem Gehörsinn allein wären wir zu keinem so vollkommenen und universalen Wissen vorge-drungen, und ohne die Wahrnehmungsmöglichkeiten des Gesichtssinnes wären wir bei einer Sukzessivbewegung stehen geblieben, sozusagen beim Takt der Uhr. Bei der Parität des Gegen-standes wären wir verblieben, beim projizierten Gegenstand ohne Tiefe.
In diesem Gegenstand lebt eine sehr beengte Bewegung, eine simple Folge von Stärkegraden. Im besten Fall, kann man, bildlich gesprochen, zu einer Reihe aneinandergehängter Wagen gelangen. Architektur und Plastik müssen sich damit begnügen.

 

Auch die gewaltigsten Gegenstände der Erde kommen über diesen Mangel nicht hinweg, und wäre es auch der Eiffelturm oder der Schienenstrang der Weltstädte als Sinnbilder größter Flächen-Ausdehnung.

Solange die Kunst vom Gegenstand nicht Ios kommt, bleibt sie Beschreibung, Literatur, erniedrigt sie sich in der Verwendung mangelhafter Ausdrucksmittel, verdammt sie sich zur Sklaverei der Imitation. Und dies gilt auch dann, wenn sie die Lichterscheinung eines Gegenstandes oder die Lichtverhältnisse bei mehreren Gegenständen betont, ohne dass das Licht sich dabei zur darstellerischen Selbständigkeit erhebt.

Die Natur ist von einer in ihrer Vielfältigkeit nicht zu beengenden Rhythmik durchdrungen. Die
Kunst ahme ihr hierin nach, um sich zu gleicher Erhabenheit zu klären, sich zu Gesichten vielfachen
Zusammenklangs zu erheben, eines Zusammenklangs von Farben, die sich teilen und in gleicher
Aktion wieder zum Ganzen zusammen schliessen . Diese synchronische Aktion ist als eigentlicher und einziger Vorwurf (sujet) der Malerei zu betrachten.

Robert Delaunay

Deutsche Uebersetzung des vorsthehend faksimilierten Manuskripts durch Paul Klee. Veröffent-
licht in « Der Sturm »‚ Nr. 144 145, Berlin, Januar 1913.







SWR-Landesart, Video, Vita 2007

Montag, 13. Oktober 2008

Landesart SWR Künstlerportrait Alfred Wolski







Selze: Kunst im Kreuzgewölbe

Freitag, 08. Dezember 2006

kikselze







Arnold Keyserling, Essay, Kulturmühle Lützelflüh 2001

Freitag, 13. Oktober 2006

Vor hundert Jahren, im Februar 1901, gab es in Moskau eine Einladung zu Ehren von Leo Tolstoi. Das Gespräch drehte sich um die erwartete kommende Revolution gegen die traditionelle Gesellschaftsordnung.
Tolstoi stimmte zu, dass die soziale Revolution der nächste Schritt sein würde, doch er erklärte dass die für den Fortschritt der Entwicklung der Menschheit nur eine Episode sein würde – die wichtigste Umwälzung würde seiner Prophezeiung nach aus den Alpen kommen, nämlich aus der Schweiz, in der ja viele Utopisten am Mons Sacrum eine Heimat gefunden hatten und später die Eranostagungen in Ancona unter de Initiative von G.G. Jung, Eliade und anderen eine Versöhnung der geisteswissenschaftlichen Tradition und den Naturwissenschaften vorbereitete.
Mit der Initiative von Thomas Bertschi und Paul Christ wurde nun der Ansatz der neuen Zeit aus der Verfälschung durch ideologische New Age Denker gelöst, und in Nachfolge von Kükelhaus und Otto Schärli in seine ursprüngliche Intention gebracht: Die Leiblichkeit des Menschen birgt in sich den Keim eines kreativen Lebens, wie es der ungarische Psychologe Csikszentmihalyi in seinem Begriff des „Flow“ bekannt gemacht hat. Wenn Menschen ihre Aufgabe verwirklichen kommen sie in die Freude, und überwinden die schale Welt der Bedürfnisbefriedigung und der Habgier.
Das Forum schloss an die Tradition der australischen Aborigines an – die Regenbogenschlange als Vereinigung von himmlischen Regenbogen und der Urkraft der Schlange ermöglicht dem Menschen seine Träume in Intentionen zu verwandeln, und damit seinen Weg im „Flow“ zu finden, der sowohl ihn als auch die kleine Gemeinschaft der Strebenden der Trauer der Sinnlosigkeit entzieht.
Otto Schärli zeigte, dass das falsche Körperverständnis zusammen mit der übertriebenen Technisierung und falschen Globalisierung im Sinne des Kapitalismus in die Sinnkrise führte – wir müssen die falsche Körperlichkeit des Sportes und der Fitnessbewegung überwinden, und anstelle der Körperbewunderung die Leiblichkeit als Gliedhaftigkeit im Kosmos verstehen. Der Körper des werdenden Kindes enthält vor der Geburt und noch die ersten Lebensjahre, solange die Sinnestore geöffnet sind, den Zugang zum Lebenssinn der nicht verschüttet ist sondern vergessen ist.
Thomas Bertschi als Leiter des Projekts ist es in der Kulturmühle und im ganzen Emmental gelungen, freie schöpferische Künstler, wie vor allem den Lichtkünstler Alfred Wolski dazu zu bringen, als allgemein menschliches Anliegen zu formulieren, zu zeigen und darzustellen. In Zusammenarbeit mit vielen vorchristlichen Traditionen und unzähligen Darstellungen des Regenbogens und seiner Farben, Fahnen und Bildern scheint sich ein Bild von der neuen kreativen Gesellschaft Tolstois abzuzeichnen, wobei die Atmosphäre der Kulturmühle und die vielen Gespräche zwischen den Beteiligten und Besuchern einen Weg der Hoffnung aufzeigten.
Otto Schärli zeigte in seinen Häusern und Bauten wie sich die Wände sowohl als Grenzen als auch als Vermittler in der Architektur darstellen, sodass die technologisch – elektronische Entmenschlichung dahingehend gesteuert wird, dass jeder im Bekenntnis nur seiner Aufgabe und in der kreativen Gemeinsamkeit das ökonomische Anliegen einer Weltkultur verwirklichen und fördern kann.
Bernhard Schaer hatte in seiner Tantragalerie in Interlaken zum ersten Male zahlreiche Pioniere und Künstler zusammengebracht, wie den Dalai Lama, auch hier wieder im Gespräch, Irina Tweedy, Sheldrake und Vertreter des Bhutto – Tanzes. Viele Gemeinden des Emmentals beteiligten sich, sodass der Regenbogen als Ursymbol der Versöhnung von Himmel und Erde allen bewusst wurde, und die Hoffnung auf die neue Welt der Vorstellung der unausweichlichen Katastrophe den Garaus machen.












Presse, Texte, Video, Biografisches, Vita

Kirche im neuem Licht

Lichterkirche hat die Menschen tief angerührt

Kirchen ziehen positive Hessentagsbilanz

Langenselbold (epd). Die hessen-nassauische und die kurhessische Kirche haben eine positive Hessentagsbilanz gezogen. Das Programm in der "Lichterkirche" in Langenselbold habe vom 5. bis 14. Juni mehr als 110.000 Besucher angezogen, sagte die beiden kirchlichen Hessentagsbeauftragten Reiner Degenhardt und Wolfgang H. Weinrich am Sonntagabend dem epd. Das kirchliche Angebot habe die Menschen tief angerührt und das Hessentagsprogramm um die Dimension des Glaubens bereichert, bilanzierten der Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW), Martin Hein, und der Präsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), Volker Jung. Das erstmals von der EKKW und der EKHN gemeinsam gestaltete Programm sei ein großer Erfolg gewesen. Im Mittelpunkt des kirchlichen Programms stand die Lichterkirche mit effektvoll angestrahlten Glasskulpturen des rheinhessischen Künstlers Alfred Wolski, zahlreiche Konzerte und Lesungen sowie Informationsangebote in sechs Themenzelten vor der Kirche. "Viele Menschen haben die Lichterkirche auf dem Hessentag als Ruhepool genutzt und sich spirituell inspirieren lassen", so Weinrich. Der EKHN-Hessentagsbeauftragte lobte insbesondere die Mitarbeit der örtlichen Kirchengemeinde und des Kirchenkreises. Sie hätten sich in vorbildlicher Weise engagiert. Degenhardt freute sich über die hohe Akzeptanz der Menschen, die der Kirche sonst nicht so naheständen. "Wir haben mit unseren vielfältigen Angeboten auch viele Kirchenferne erreicht und Kirche in einem neuen Licht präsentiert." Darüber hinaus würdigte der EKKW-Hessentagsbeauftragte die Zusammenarbeit mit der Stadt Langenselbold und dem Land Hessen und die gute Einbindung der Kirche in die Gesamtveranstaltung. Erstmalig wurden auf einem Hessentag auch elf Kinder getauft. Die Taufe habe einen hohen Stellenwert in den Familien, daher hätten viele Eltern die einzigartige Atmosphäre der Lichterkirche und den besonderen Rahmen gewählt, erläuterte Martin Lückhoff, Dekan des Kirchenkreises. Die hohe Resonanz habe zu Überlegungen geführt, weitere Tauffeste an außergewöhnlichen Orten oder in besonderen Zusammenhängen anzubieten. In seiner persönlichen Bilanz hob Kirchenpräsident Jung besonders die Wirkung der Lichterkirche hervor, die Herz und Verstand der Besucher verzaubert habe. Die sich langsam drehende Engelsfigur aus vielen bunten Glasstücken habe wie ein himmlischer Lichtbote gewirkt und zum Nachdenken über den Glauben und das Leben angeregt, so Jung. Für viele Menschen sei dies zum "Licht für die Seele" geworden. Bischof Hein betonte, dass die Lichterkirche Tag und Nacht erreichbar gewesen sei. Dies hätten viele Besucher intensiv genutzt. Das Gastgeberteam sei mit vielen von ihnen über Fragen zu Glauben, Bibel und Liturgie ins Gespräch gekommen. Auch die im Kulturprogramm der Lichterkirche aufgetretenen Künstler hätten ihre Themen in den Zusammenhang der Kirche gestellt und damit in einem anderen Licht erfahren. Dass das gemeinsame Hessentagsprogramm ein gelungenes Beispiel für die Kooperation von EKHN und EKKW  sei, betonten beide Hessentagsbeauftragten. Eine weitere Zusammenarbeit sei angedacht, so Weinrich. Nach Angaben der Landeskirchen wirkten 120 Ehrenamtliche aus der örtlichen Kirchengemeinde, 70 Mitarbeiter in den Themenzelten und rund 450 Musiker beim Gesamtprogramm mit. Der Hessentag 2011 findet erneut auf dem Gebiet der EKKW statt, und zwar in Stadtallendorf bei Marburg. epd


Herbst 2010-Offenes-Atelier-25jähriges-Jubiläum




Herbst 2009 – Magazin Zeitpunkt: ” Jubiläen und Zwischentöne “


..... einige der portraitierten Regenbogenarbeiter waren an der Buchvernissage anwesend, so zum Beispiel der Lichtpoet Alfred Wolski ....

Lichtpoesie – Entspannung für die Seele



Imposant: Mehr als 100.000 Gäste pilgern in die Oase der Ruhe


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Aktuelles bei Alfred Wolski – Lichtpoet

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